Kerpener Kart Challenge 07.08.2011

Andiesem Wochenende fuhr ich mein letztes Rennen der Kerpener Kart-Challenge.

Beisommerlichen Temperaturen beendete ich das Zeittraining mit einem drittenPlatz.

Beim ersten Rennen begann es sehr unorganisiert. BeimStart wurde die Ampel ausgeschaltet und schon nach drei Kurven war ich auf demersten Platz. Doch plötzlich, in der ersten Runde steht der Rennleiter auf derStart/Ziel Grade und winkt mit der Roten Flagge. KEINE Gelben Flaggen wurdengeschwenkt, damit wir wenigstens etwas gebremst und gewarnt auf die Gradefahren können. Im vollen Rennbetrieb bremsten die leistungsstärkeren KF3 Fahrervor dem Rennleiter, doch alle die hinter mir waren bekamen es gar nicht mit,das dort vorne welche auf der Graden stehen. So fuhr mir ein X-30 Fahrer hintenüber die Achse, sodass sie sich um mehrere Zentimeter verbogen hat. DerRennleiter entschuldigte sich:“ Wir haben ein technisches Problem mit derAmpelanlage,  sodass der Start nichtfreigegeben war“.

Nunstarte ich mit einem großen Nachteil erneut, doch ich merkte wie die Achse aufden Graden eierte und in den Kurven kaum Bodenkontakt hielt. Beim Neustart konnte ich wieder einigePositionen gutmachen, jedoch hatte ich durch den fehlenden Grip der Hinterachsenicht die Möglichkeit, die Kurven so zu nehmen, sodass ich meinen Vordermannüberholen konnte.  So wurde ich nachzwölf gefahrenen Runden zweiter mit einem Rückstand von nur einem zehntel.

Nunhatten wir eine Mittagspause, genug Zeit um die Achse zu wechseln. So starteteich dann mit einer frischen Achse ins zweite Rennen. Hier startete ichebenfalls als dritter, denn hier zählt noch das Ergebnis aus dem Zeittraining.Der Start verlief für mich relativ gut, sodass ich mich sofort hinter denersten heften konnte und das nutzte ich auch aus. Auf der Gegengrade überholteich ihm an der gefährlichsten Stelle der Strecke und gewann das Rennen mit zweiSekunden Vorsprung. Hochmotiviert startete ich ins letzte Rennen, um meine fastperfekte Saisonbilanz noch zu retten. Der Start war diesmal nicht so fairverlaufen wie in den Rennen zuvor. Denn ich war gerade dabei zu Bremsen, alseiner meiner Konkurrenten mich über meinen Bremspunkt nach vorne schob und ichletzten Endes im „Sandkasten“ landete. So musste ich mich mühsam von vierwieder nach vorne kämpfen, doch das war gar nicht so einfach. Denn nach demAusrutscher hatte mein Motor keine Power aus den Ecken mehr. Doch ich zeigtemich kämpferisch und fuhr den zweiten Platz ein und somit wurde ich  zweiter in der Tageswertung. DieMeisterschaft gewann ich mit zwölf Siegen und drei zweiten Plätzen mit denenich insgesamt 441 Punkten erzielte.

Derabstand zum zweitplatzierten beträgt 101 Punkte.

Ein großes „Dankeschön“ an meine Sponsoren,  denn ohne Sie hätte ich es nicht so weitgeschafft.